Nicht stattgefundene Konzerte. Ein Trauerspiel in [enter_number_here] Akten

Ich habe mich dazu entschlossen, die kreativsten, unverschämtesten, ahnungslosesten und abweisendsten Absagen zu posten, die man als Musiker eben so erhält, wenn man um die Gunst (und die Gage) eines Veranstalters buhlt.

Die übliche Reaktion ist, daß man gar keine Antwort erhält. In ca. 98% aller Anfragen.

Bei den verbliebenen 2% sind wiederum ca. 95% Absagen dabei, mehr oder weniger freundlich.

Bei den jetzt noch verbliebenen 5% sind ca. 80% an unmöglich zu erfüllende Auflagen und Bedingungen und/oder keine bzw. unakzeptable Gage/Aufwandsentschädigung geknüpft, so daß diese Art der Zusage dann einer Absage gleichkommt.

Ja, es ist frustrierend. Viel Arbeit, so gut wie Null Resonanz. Macht keinen Spaß.

Das erste Beispiel gleich hier.

Instrumentalmusik und Titel

Ich schrieb etwas auf meiner Bandcamp-Seite darüber, wie Das Reich der schwarzen Fische und sein Titel zusammentrafen und schmolzen.

Das Reich der Schwarzen Fisches

Der Songtitel könnte in "Das Reich der Schwarzen Fische" übersetzt werden.

(Aber was bedeutet das?)

Instrumentalmusik und ihre Titel haben eine seltsame Beziehung. Wie findet man den richtigen Namen für Musik, die kein Song ist? Ein Lied hat in der Regel eine Art von Bedeutung oder Nachricht, und Sie nehmen nur eine Zeile oder ein Wort aus, und hier ist Ihr Titel.

Aber Instrumentalstücke?

Es ist schwer zu erklären, aber für mich ist der richtige Titel etwas, das oft vor der Musik existiert, als ein Satz oder ein Wort, das nicht vergessen werden sollte.

Dann, eines Tages, wenn man ein Musikstück macht, fliegt dieser Titel vorbei, und sie treffen sich und verlieben sich ineinander. "Und von diesem Tag an waren sie eins", untrennbar.

Im Falle dieses Liedes wurde der Titel irgendwo in einem riesigen heruntergekommenen Eisenwerk gefunden, draußen, auf einem Schild, das den Leuten erzählt, was vor einiger Zeit hier vor sich ging.

Nachdem sich die Musik und der Titel kennengelernt hatten, konnte ich diese Musik nie spielen, ohne an den Schwarzen Fisch zu denken, der durch sein Reich schwimmt, das manchmal schön und süß und manchmal hart und gefährlich ist.

Als ich dieses Stück weiterentwickelte, hatte ich immer den Schwarzen Fisch im Sinn.

Ich nehme an, er ist mein Alter Ego. Einer von ihne[:en]n. Ich schrieb etwas auf meiner Bandcamp-Seite darüber, wie das Reich der Schwarzen Fische und sein Titel zusammentrafen und schmolzen.

Das Reich der Schwarzen Fisches

Der Songtitel könnte in "Das Reich der Schwarzen Fische" übersetzt werden.

(Aber was bedeutet das?)

Instrumentalmusik und ihre Titel haben eine seltsame Beziehung. Wie findet man den richtigen Namen für Musik, die kein Song ist? Ein Lied hat in der Regel eine Art von Bedeutung oder Nachricht, und Sie nehmen nur eine Zeile oder ein Wort aus, und hier ist Ihr Titel.

Aber Instrumentalstücke?

Es ist schwer zu erklären, aber für mich ist der richtige Titel etwas, das oft vor der Musik existiert, als ein Satz oder ein Wort, das nicht vergessen werden sollte.

Dann, eines Tages, wenn man ein Musikstück macht, fliegt dieser Titel vorbei, und sie treffen sich und verlieben sich ineinander. "Und von diesem Tag an waren sie eins", untrennbar.

Im Falle dieses Liedes wurde der Titel irgendwo in einem riesigen heruntergekommenen Eisenwerk gefunden, draußen, auf einem Schild, das den Leuten erzählt, was vor einiger Zeit hier vor sich ging.

Nachdem sich die Musik und der Titel kennengelernt hatten, konnte ich diese Musik nie spielen, ohne an den Schwarzen Fisch zu denken, der durch sein Reich schwimmt, das manchmal schön und süß und manchmal hart und gefährlich ist.

Als ich dieses Stück weiterentwickelte, hatte ich immer den Schwarzen Fisch im Sinn.

Ich nehme an, er ist mein Alter Ego. Einer von ihnen.

Gerdski als Zeitblüte

Vielen Dank an Burkhard Heidenberger fürs Verlinken:  http://www.zeitblueten.com

Jetzt bin ich also in der Entspannunsmusik-Ecke gelandet.
In der Ecke, die in Plattenläden auch “Esoterik” oder “Yoga-/Meditationsmusik” heißt, und in der man CDs mit sich ständig wiederholendem Meeresrauschen, begabten Instrumentalisten, die heimatliche Weisen auf bis dato unbekannten asiatischen Flöten und Trommeln darbieten, und anderen entspannenden Klängen hören und erwerben kann.  (Ein hinreichend abenteuerlicher Schachtelsatz, gell?)

Es ist interessant (und auch schön!), daß ich oft von Menschen höre, meine Musik wäre sehr entspannend, aber dabei gleichzeitig auch bewegt und aufwühlend. Seit über 30 Jahren versuche ich, Musik zu machen, die gut IST und gut KLINGT…es ist wunderbar, daß sie (auch) gut TUT.

Das hat sicher mit den repetitiven, sich wiederholnden Texturen / Patterns zu tun, die sich auf verschiedenen Ebenen entwickeln und verändern.  Sicher aber auch nicht zuletzt damit, daß die Stücke 20-30 Minuten lang sind und genug Zeit haben, um sich zu entwickeln … und den Hörer dabei gleich mitnehmen.

Wie schon auf der Info-Seite geschrieben: Ich kann in 5 Minuten einfach keine Geschichte erzählen und keine Welt erschaffen. In 20 Minuten aber schon!

(Kurz gesagt: Die Welt braucht mehr Longtracks!) 🙂

Welcome back!

Die beliebte (aber leider sträflich vernachlässigte) WebSite Schrottland.de hat (im Gegensatz zu ihrem Herrchen und Betreiber) eine kosmetische Rundumerneuerung erhalten!

Die alte Seite bleibt aber aus nostalgischen und unbekannten anderen Gründen vorerst online.

Bei Klick auf die Kategorie Musik hören kann überraschenderweise tatsächlich Musik gehört werden!

Was ich früher gemacht habe findet man im Archiv.